Im Visier des weißen Stockes 6-2018 (Onlineversion)

erhältlich als: Schwarzdruck - Punktschrift - Audio-CD - Diskette - E-Mail

Herausgeber:
Weißer Stock e.V.
Beratungsstelle für Blinde und Sehbehinderte

Rosenhof 4, 09111 Chemnitz

WIR SIND FÜR SIE DA:

Montag 9 – 12 Uhr
Dienstag 9 - 12 und 14 - 17 Uhr
Mittwoch 9 - 12 und Donnerstag 13 - 15 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Beratungsstellenleiterin: 0371 – 7 00 96 73
Begleitungen: 0371 – 7 00 96 74

In Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehinderten Verband Sachsen e.V.
BSVS e.V.: 0371 – 7 00 89 779
Sprechzeit: Do 11 – 15 Uhr
(letzter Do im Monat 13 – 17 Uhr)

Ihre Beiträge für die nächste Ausgabe sind stets herzlich willkommen! Redaktionsschluss ist der: 15. März.


Inhaltsverzeichnis


Rechtliches: Versorgung mit Hörhilfen rechtlich gestärkt

Der Gemeinsame Bundesausschuss – bestehend aus Kassenärztlicher und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung, Deutscher Krankenhausgesellschaft und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen hat auf Vorschlag seiner Patientenvertretung eine Änderung der Hilfsmittel- Richtlinie im Bereich Hörhilfen beschlossen. Sie ist im Oktober in Kraft getreten.

In drei wichtigen Punkten wurden die Rechte von hörsehbehinderten Menschen gestärkt:

  1. Das räumliche Hören ist neben dem Sprachverstehen nun auch Ziel der Hörgeräteversorgung. Wer zugleich hör- und sehbehindert ist, soll zum Beispiel mit Hörgeräten möglichst sicher eine Straße überqueren können.
  2. In der ärztlichen Verordnung über Hörhilfen sollen weitere Einschränkungen des Versicherten dokumentiert werden, die für die konkrete Hörgeräteversorgung wichtig sind, zum Beispiel eine Hörsehbehinderung oder motorische Einschränkungen, die etwa das Bedienen der Geräte erschweren können.
  3. Der Anspruch auf die Versorgung mit Hörübertragungsanlagen wird gestärkt und besteht nun ausdrücklich in jedem Alter. Diese Geräte können Sprache von einem Mikrofon direkt auf ein Hörgerät übertragen.

Informationen zu den Neuregelungen und zur Hörgeräteversorgung für hörsehbehinderte Menschen unter: www.dbsv.org/hoerhilfen.html

Quelle: Sichtweisen 12-2018

Optische Kohärenztomografie bald Kassenleistung

Die optische Kohärenztomografie (OCT) ist eine Untersuchungsmethode der Netzhaut. Bisher ist sie keine Regelleistung der Krankenkassen. Am 20.12.2018 hat der Gemeinsame Bundesausschuss jedoch beschlossen, die OCT für Patient/innen mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration (AMD) oder Diabetischem Makulaödem in die Regelversorgung aufzunehmen. Sie soll zur Diagnostik und Steuerung der intravitrealen Injektionsbehandlung dienen, d.h. zur Bestimmung, wann eine Behandlung mit Spritzen in den Glaskörper erforderlich ist.

Dieser Beschluss ist zur Zeit noch nicht in Kraft. Zunächst hat das Bundesgesundheitsministerium 2 Monate Zeit zur rechtlichen Prüfung. Anschließend legt der Bewertungsausschuss innerhalb von 6 Monaten die Vergütung fest. Erst dann können Patient/innen die Untersuchung in Anspruch nehmen.

Einigung der EU auf Barrierefreiheitsgesetz

Die Institutionen der Europäischen Union haben sich auf ein Europäisches Barrierefreiheitsgesetz, den European Accessibility Act (EAA), geeinigt. Nach dreijährigen Verhandlungen soll der EAA noch vor der Europawahl im Mai verabschiedet werden.

Der EAA formuliert konkrete Anforderungen zur Barrierefreiheit für Güter und Dienstleistungen aus der Privatwirtschaft. In den nächsten Jahren müssen unter anderem Fernseher, Telefone, Geldautomaten und Lesegeräte für E-Books sowie mobile Bezahlsysteme und alle Internetseiten des Online-Handels barrierefrei werden. Ausschreibungen und Förderprogramme für diese Produkte müssen ebenfalls auf Barrierefreiheit ausgerichtet sein. Allerdings enthält der EAA keine Anforderungen an die bauliche Umwelt, den öffentlichen Nahverkehr und den Tourismus.

EU-Richtlinie zu audio-visuellen Mediendiensten

Private Fernsehsender, internationale Streaming- Dienste, öffentlich-rechtlicher Rundfunk – für all diese Medienanbieter hat die Europäische Union strengere Regelungen zur Barrierefreiheit verabschiedet. Es geht um Angebote wie Audiodeskription und Untertitel für seh- bzw. hörbehinderte Menschen.

Die EU-Richtlinie verpflichtet in Artikel 7 die Regierungen der Mitgliedsstaaten, ohne Verzögerung für eine zunehmende Barrierefreiheit der Medienangebote zu sorgen. Außerdem sollen zentrale Anlaufstellen für Informationen und Beschwerden geschaffen sowie Aktionspläne von den Mediendiensten erarbeitet werden. Über den Fortschritt muss regelmäßig Bericht erstattet werden. Das ist ein großer Sprung im Vergleich zu der alten Regelung aus dem Jahr 2010, die von den Anbietern nur in unverbindlicher Weise Barrierefreiheit forderte.

Bereits am 2. Oktober 2018 hat das Europäische Parlament die EU-Richtlinie verabschiedet. Am 6. November zogen die Mitgliedsstaaten nach. Sobald die Richtlinie veröffentlicht ist, haben die Regierungen in der EU 21 Monate Zeit, um die neuen Vorgaben umzusetzen. Der DBSV wird die notwendige Reform des rechtlichen Rahmens in Deutschland intensiv begleiten.

Quelle: Sichtweisen 1-2019

Umfrage zur med. Versorgung und berufl. Teilhabe

Im Rahmen der ORELTA-Studie möchten wir herausfinden, welche Erfahrungen blinde und sehbehinderte Menschen mit der medizinischen Versorgung und den Angeboten zur beruflichen Teilhabe gemacht haben. ORELTA steht für „Von der Ophthalmologischen Rehabilitation zur beruflichen Teilhabe“. Das Projekt wird von der Humboldt- Universität zu Berlin und dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke durchgeführt und läuft von Januar bis März 2019.

Für unsere Umfrage suchen wir Menschen zwischen 20 und 65 Jahren, die im Laufe ihres Lebens erblindet sind oder eine Sehbehinderung bekommen haben.

Mit dem Ausfüllen des Fragebogens helfen Sie dabei, die Versorgungslage von Menschen in einer ähnlichen Situation langfristig und nachhaltig zu verbessern.

Der Online-Fragebogen ist zu finden unter https://www.soscisurvey.de/ORELTA/ Wenn Sie den Fragebogen telefonisch beantworten oder eine Papierversion in Schwarzschrift anfordern wollen, rufen Sie an unter 030 / 30 02 12 49 Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen.

Höhepunkte beim Louis Braille Festival

Ab sofort ist unter www.dbsv-festival.de das Programm des kommenden Louis Braille Festivals zu finden. Das große Fest der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe wird vom Freitag, 5. Juli, bis zum Sonntag, 7. Juli 2019 in der Kongresshalle am Zoo Leipzig, auf dem Wilhelm- Leuschner-Platz, in der Universitätskirche und im Zoo Leipzig gefeiert. Hier ein Ausblick auf die literarischen, musikalischen und tierischen Höhepunkte.

Los geht es am Freitag: Das Festival beginnt um 15 Uhr im Konzertgarten des Zoos. Nach der Eröffnung ist dort die Bühne offen für Konzerte mit David Sick und The Living Music Box, Zoo-Geschichten mit der Kabarettistin Uta Serwuschok und Tierpfleger-Sprechstunden. Besucher können den Zoo entweder durch geführte Touren mit Zoolotsen, eine Rallye mit Mitmachstationen, Tastmaterialien und Tiererfahrungsspielen oder auch allein erkunden. Die Festivalpässe können sie bereits ab Mittag in der Kongresshalle abholen.

Literarisch und musikalisch geht es am Freitagnachmittag und Samstag im Bachsaal der Kongresshalle zu. Es gibt Lesungen in Punktschrift und von bekannten Sprechern der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB), Poetry-Slam und Konzerte, unter anderem vom Daniel-Graumann-Trio. Gogelmosch - sächsisch für "Sammelsurium" - ist eine "lussdisch- säggs'sche" Show mit Comedy, Quiz und Musik am Freitagabend und lädt zum Raten, Lachen und Lernen ein. Als Stargast des Abends spielt dann Raul Midon, US- amerikanischer Singer-Songwriter, der auch schon für einen Grammy nominiert war.

Der seit Geburt blinde Musiker mit Jazz- und Latin- Wurzeln trat bereits mit Shakira und Herbie Hancock auf und hat Songs seiner Alben "Bad Ass and Blind" und "If You Really Want" im Gepäck.

Spielen, entspannen und bewegen Im "Gaming Lab", dem "Spiele-Labor", können barrierefreie Action-, Strategie und Denkspiele für Computer und Smartphone entdeckt und ausprobiert werden. Wer Entspannung oder Bewegung sucht, kann sich beispielsweise zum Square Dance, Blind Yoga und für Workshops der Physiotherapeuten vom Berufsförderungswerk Mainz anmelden. Beliebte Angebote wie das Hörfilmkino, der Markt der Begegnungen und die Führhund-Lounge werden auch nicht fehlen. Speisen und Getränke gibt es im Richard- Wagner-Saal, im Konzertgarten und den Zoo- Restaurants.

Feiern im Zentrum Leipzigs

Zum gemeinsamen Feiern lädt das Louis Braille Festival die Leipziger und weitere Gäste am Samstagabend ein - dafür zieht es auf den Wilhelm-Leuschner-Platz im Zentrum der Stadt. Die Show im Late-Night-Stil bietet spannende Beiträge von Comedy, Gesprächsrunden und Livemusik über einen Gebärdenchor bis zum Rollstuhlballett - alles inklusiv. Durch den Abend führt der Leipziger Moderator Christian Meyer in Begleitung der Showband "Blind Foundation". Als Höhepunkt des Open-Airs lässt die Berliner Band Dota, mit Jonas Hauer an den Keyboards, den Abend mit ihren Songs voll ansteckendem Optimismus ausklingen.

Zu einem ökumenischen Gottesdienst lädt die Universitätskirche am Sonntag, dem letzten Festivaltag, ein. Im Konzertgarten des Zoos endet das Festival musikalisch am frühen Nachmittag. Danach kann jeder noch einen Rundgang durch den Zoo machen oder eines der vielen inklusiven Angebote der Stadt Leipzig nutzen.

Die Kongresshalle am Zoo liegt nur zehn Gehminuten vom Hauptbahnhof und von der belebten Innenstadt entfernt. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist gut. Am Samstag verbindet eine Tram-Linie die Kongresshalle direkt mit dem Wilhelm-Leuschner-Platz.

Das Programm zum Louis Braille Festival ist auf der CD "DBSV-Inform" (Jan/Feb 2019) im Buch 24 zu hören. Immer aktuell ist das Festivalprogramm im Internet unter www.dbsv-festival.de. Neben dem Online- Anmeldeformular gibt es dort auch Informationen zu Anreise und Unterkünften. Das Festival wird gefördert von Aktion Mensch.

Quelle: Sichtweisen 1-2019

Sonderangebote des LHZ für Jan. – Febr. 2019

Bitte beachten Sie, dass auf Sonderangebote keine weiteren Rabatte gewährt werden. Verkauf nur solange der Vorrat reicht.

Picobello - Kompass mit Uhr - Restposten
Kleiner Taschenkompass im individuellen Design, der mittels Pieptönen und/oder Vibrationen Himmelsrichtungen, Datum und Uhrzeit anzeigt. Er erkennt die 4 Haupt- und 4 Nebenhimmelsrichtungen sowie Abweichungen von einer gesetzten Zielrichtung.
Maße: 9,4 cm x 3 cm x 1 cm
Stromversorgung: Lithium-Ion-Akku
USB-Anschluss: Micro USB
Bestell-Nr.: V650
statt 198,00 Euro nur 170,00 Euro Sie sparen 14%

Punktschrift-Notizblock
Gut für schnelle Notizen geeignet. Der Notizblock umfasst 30 Blatt und hat eine Spiralbindung. Die Abmessungen sind 22 cm x 28 cm.
Bestell-Nr.: P232
statt 2,80 Euro nur 1,50 Euro Sie sparen 46%

Feindosierlöffel
Die Füllmenge von etwa 1 bis 10 g (z.B. Gewürze) wird durch einen rastend verschiebbaren Keil verändert. Länge: 17 cm, Breite: 2 cm (auch für schmale Öffnungen geeignet), Material: Kunststoff
Bestell-Nr. H022
statt 2,30 Euro nur 1,80 Euro Sie sparen 22%

Ferien für blinde und sehbehinderte Kinder

Termin: 21. bis 26. Juli 2019

Unsere Leistungen

Programm

Weiterhin sind in unserem Angebot inklusive:

Preis pro Kind 315,00 EUR
(geeignet für Kinder von 8 bis 16 Jahre)

Anmeldungen bis 31. Mai 2019 unter
www.waldpark.de oder E-Mail an info@waldpark.de

Trauer um Alfred Preuße

Wir trauern gemeinsam mit der sächsischen Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe um Alfred Preuße, den ehemaligen Vorsitzenden des Landesverbandes und unermüdlichen Kämpfer für die Interessen blinder und sehbehinderter Menschen. Er starb am 26. Dezember im Alter von 91 Jahren. Von der Neubegründung des sächsischen Verbandes der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe an war er 12 Jahre lang Vereinsvorsitzender und half dabei, die sächsische Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe nach 1990 zu erhalten und neu aufzustellen. Vorher war er viele Jahre ehrenamtlich im Bezirksvorstand Dresden des BSV. Darüber hinaus war Alfred Preuße drei Wahlperioden Mitglied des DBSV-Vorstandes und wirkte als Seniorenbeauftragter unseres Dachverbandes. Bis kurz vor seinem Tode leitete er die Landesblindenstiftung Sachsen.

Teilhabeplan für Chemnitz

Anders als Dresden und Leipzig hat Chemnitz noch keinen Teilhabeplan zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention, sondern lediglich eine Bestandsaufnahme. Das soll sich dieses Jahr ändern. Es wurden Arbeitsgruppen für 6 Handlungsfelder gebildet. Diese sollen Ziele und Maßnahmen für die nächsten 10 Jahre erarbeiten.

In den Arbeitsgruppen "Mobilität", "Arbeit" sowie "Kultur, Sport und Freizeit" werden wir direkt vertreten sein. Wenn Ihr in diesen Bereichen besonders positive Beispiele kennt oder Beispiele, bei denen Ihr Kummer habt, wenn sich etwas in unserer Stadt für blinde und sehbehinderte Menschen unbedingt ändern sollte, schreibt dies bitte an vorstand@bsv-chemnitz.de und unterstützt uns so bei der Vertretung unserer Interessen.

Blind Rocks! in Chemnitz und Freiberg

Vom 2. Bis 10. Februar wird uns die blinde Tänzerin Sristi K. C. aus Nepal besuchen. Ihr Projekt "Blind Rocks!" führt weltweit Veranstaltungen für blinde Menschen durch, um die zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu trainieren, sich durch Tanzen auszudrücken, Modenschauen blinder Models oder Erlebnisse in der freien Natur zu haben. Am 7. Februar um 18.00 Uhr findet im Umweltzentrum ein Benefizkonzert zugunsten ihres Projektes statt. Selbstverständlich wird Sristi ihr Projekt vorstellen und Tanzdarbietungen zeigen, der Chor Tondisteln wird zu hören sein sowie Fanny Bui mit selbst geschriebenen Liedern.

Am 9. Februar gibt es von 10.00 bis 16.00 Uhr einen Workshop. Darin wird es um Körpersprache, Körperbewegung, Gestik, Körperausdruck ... gehen. Veranstaltungsort ist der Gymnastikraum der Turnhalle im Rehabilitationszentrum für Blinde, Flemmingstraße 8c, Haus 68. Die Teilnehmergebühr beträgt 5 Euro. Wer mehr geben und so das Projekt unterstützen möchte, kann dies gerne tun.

Interessierte melden sich bitte bei Uwe Wiedemann
E-Mail: wiedemann@bsv-chemnitz.de.

Weiterhin geplant sind am 5. Februar ein Tanz-Workshop und ein Nepal-Abend bei der Schülerfirma Nameste S- GmbH im Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg sowie am 7. Februar vormittags eine Veranstaltung in der Landesblindenschule Chemnitz.

Neuer Verein (u.A. Goal- und Blindenfußball)

Ab diesem Jahr gibt es einige Änderungen bei den Chemnitzer Goalballern und Blindenfußballern. Ende letzten Jahres wurde der Chemnitzer Ballspiel-Club e. V., der älteste Fußballclub von Chemnitz, wiedergegründet. Der neue Verein wird vom SFZ stark unterstützt und den Goalballern und Blindenfußballern ein neues Zuhause geben. Daneben soll der Mitarbeitersport des SFZ im neuen Verein seinen Platz finden. Vereinsvorsitzender ist Stephan Klose. Wir wünschen beiden Teams unter der neuen Vereinsfahne viel Erfolg.

Marco Polo im Opernhaus

Menschen mit und ohne Behinderung treten am 23. und 24. Februar 2019 im Opernhaus Chemnitz mit ihrem Theater-Projekt Marco-Polo auf und erzählen über die Abenteuer, welche Marco Polo auf seinen Weltreisen erlebte. Es ist eine Inszenierung des Centro Arte Monte Onore e. V. und es werden auch wieder Mitglieder unserer Kreisorganisation zu den Künstlern gehören. Nähere Informationen finden sich unter: http://www.centro-monte-onore.de/aktuelle-projekte/

Basketball mit Audiodeskription

Basketball-Freunde können sich schon mal auf den 3. März 2019 freuen. Beim Heimspiel der Niners gegen das Team Ehingen Urspring wird es Audiodeskription geben. Angepfiffen wird um 17 Uhr. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter wiedemann@bsv-chemnitz.de oder direkt bei Stephan Klose melden. Es war das letzte Mal echt spannend, also nicht verpassen.

DZB-Hörbücher in Lugau, Oelsnitz und Stollberg

In den Stadtbibliotheken von Lugau, Oelsnitz und Stollberg können blinde und sehbehinderte Leser jetzt die Hörbücher der Deutschen Zentralbücherei für Blinde Vorort ausleihen. Ein ähnliches Angebot gibt es in den Filialen der Chemnitzer Stadtbibliothek schon eine Weile. Wir freuen uns für unsere Mitglieder im Altkreis Stollberg. In Oelsnitz gibt es zur Zeit eine Ausstellung aus diesem Anlass. Diese Ausstellung soll im April in Stollberg und im Juni oder Juli in Lugau zu sehen sein.

Die Dreizehnte Gesundheitswoche

Wieder ist ein Jahr vorüber und es hieß schon zum 13. Mal „Gesundheitswoche" in Rochsburg. Ohne Abergläubigkeit, jedoch mit intensiver Vorbereitung bezüglich der fachlichen, aber auch vieler zu schaffender Rahmenbedingungen, wurde dieser Woche Leben eingehaucht. Im September 2018 trafen sich 12 Teilnehmer aus 5 Bundesländern im Alter zwischen 60 und 85 Jahren zum Seminar. Es stand unter dem Motto „Die Sinnesorgane als Quelle unserer Wahrnehmungen bei Einschränkungen oder Verlust mit möglichen Kompensationen". Dazu ließen sich unterschiedliche Themen mit entsprechend gutem Fachwissen der Referenten unterbringen. Eine Mitarbeiterin vom Mobil „Blickpunkt Auge" konnte für den Beitrag zum Sinnesorgan „Auge" gewonnen werden. Dabei erfuhren die Seminarteilnehmer Wissenswertes über Anatomie, Physiologie und Störungen mit möglichen Kompensationen. Auch die anderen Sinnesorgane wie Haut, die Bereiche für Geruch und Geschmack sowie der Wechselbezug zwischen Gleichgewichtsorgan im Ohr zur Halswirbelsäule und den Nervenanteilen in bestimmten Gewebsabschnitten der Gelenke wurden allen Teilnehmern fachkundig, anschaulich, nachvollziehbar vermittelt. Zur Verarbeitung aller fachlichen Themen dienten sorgfältig ausgewählte Aktivitäten, verteilt auf die gesamte Woche. So z.B. ein Bad im radonhaltigen Wasser von Bad Schlema, eine Schnupperstunde zum kennenlernen des Line Dance, eine lustige Schulstunde aus Kaisers Zeiten in der alten Schule von Mittweida und ein 45-minütiger Aufenthalt in der Salzgrotte von Wolkenburg. Eine solche Betreuungs- und Schulungswoche findet immer nur ihre Abrundung, wenn der äußere und räumliche sowie vor allem der personelle Rahmen zum Gelingen beiträgt. Diese bewährten Merkmale sind Garanten und prägende Elemente für jahrelange Seminar- und Erholungsmaßnahmen in der Rochsburger Einrichtung. Für 2019 ist wiederum die „Gesundheitswoche", dann die „Vierzehnte", geplant. Die Einrichtung und ich als Seminarleiter hoffen auf ungebrochenes Interesse. Dann wird auch der vorbereitende und durchführende Aufwand mit Freude vorgenommen. Bei Interesse an einer Teilnahme bitte ich um Anmeldung im Aurahotel „Villa Rochsburg“. Diese sollte möglichst zeitig erfolgen, denn pünktliches Anmelden bedeutet einen sicheren Platz, der nach Anmeldezeitpunkt vergeben wird. Hier ist auch das Programm der kommenden Gesundheitswoche Ende September 2019 zu erfahren. Teilnehmen können Menschen jeder Altersgruppe. Denn Gesundheit ist in jedem Lebensabschnitt wichtig. Olaf Schmidt
Seminarleiter