Eine kleine Auswahl an Spielen kurz vorgestellt

Hier ist eine kleine Auswahl an Spielen, die wir Ihnen kurz näher vorstellen möchten. Wir haben aus den Kategorien Legespiel, Kartenspiel und Brettspiel jeweils ein Spiel ausgesucht.

Schatzsuche - ein ganz besonderes Brettspiel

Dieses Brettspiel besticht durch eine ganz besonders gute Tastbarkeit. Es wurde von der Hamburger Firma "Touch" entwickelt und ermöglicht es problemlos Blinde, Sehbehinderte und Sehende von seiner Spielidee zu überzeugen.

Das Spiel besteht: aus einer gerahmten Holzplatte, 4 Magnetfiguren, einem Würfel, 8 Schatzfässern und 8 Schatzkarten. Das Spielbrett weist sowohl gut zu unterscheidende Markierungen auf, als auch hervorragende Kontraste. Und so wird gespielt:

Zuerst wird eine Schatzkarte gezogen und in das kleine Schatzfach gelegt. Nachdem alle diese Karte ertastet oder angesehen haben, kann es losgehen. Jeder Spieler erhält nun eine Spielfigur. Es wird reihum gewürfelt und gesetzt. Kommt ein Spieler auf ein erhobenes Feld, darf er das daneben befindliche Schatzfass öffnen. Den Inhalt muss er sich merken. Auf keinen Fall darf er ihn seinen Mitspielern verraten. Dann kann er sich auf den Weg zum Ziel begeben. Ist er dort angekommen, muss er das Fass zeigen, wo sich der Schatz befindet, der auf der Karte abgebildet ist. Ist es richtig, geht die Schatzkarte in seinen Besitz über. Danach wird eine weitere Schatzkarte gezogen. Weiß er auch noch, wo sich der Schatz auf dieser Karte befindet, bekommt er auch diesen Schatz. Das Gleiche passiert noch mit einer dritten Karte. Hat der Spieler die drei möglichen Schatzkarten oder weiß er eine Antwort nicht, muss er vom Ziel aus wieder starten und erneut Schätze suchen. Natürlich ist es auch möglich, mehrere Fässer zu öffnen, bevor man ins Ziel geht. Nur so ist es möglich, weitere Schatzkarten zu erobern. Allerdings ist bei diesem Spiel das Rauswerfen gestattet und so findet man sich auch mal ganz schnell wieder am Startpunkt wieder. Wer am Ende die meisten Schatzkarten sein eigen nennt, hat gewonnen.

Kuhhandel - das andere Kartenspiel

Kuhhandel - das andere Kartenspiel - dreht sich rund um das Ersteigern und Versteigern von Tieren. Die Karten sind mit Punktschrift beschriftet.

Jeder Spieler erhält sein Startgeld + Bluffkarten. Dann wird einer zum Versteigerer. Er nimmt die erste Tierkarte vom umgedreht daliegenden Haufen und versteigert das Tier. Wer am meisten bietet, bekommt den Zuschlag. Hat er das Geld nicht passend, muss er den höheren Betrag zahlen. Gewechselt wird nicht. Bietet keiner, gehört das Tier dem Versteigerer. Dann ist der Nächste an der Reihe und kann versteigern. Hat man beispielsweise zwei Esel und weiß, dass Mitspieler X auch einen Esel hat, kann man mit ihm einen Kuhhandel eingehen. Das geht so: Das Geld ist verdeckt auf dem Tisch anzubieten. So kann der "Verkäufer" nicht sehen, wie viel der "Käufer" bietet. Der geschickte "Käufer" schmuggelt die ein oder andere Bluffkarte unter. Geht der "Verkäufer" auf den Handel ein bezahlt der "Käufer" unter günstigen Umständen gar nichts. Ziel ist es, so viele Tierquartetts wie möglich zu sammeln und so der reichste Bauer am Tisch zu werden.

Hamsterrolle - ein Legespiel mit Eigendynamik

Mittelpunkt des Spiels bildet das aus Holz bestehende Hamsterrad. Es hat mehrere gut tastbare Abstufungen. Des weiteren gehören 1 Spitzpyramide und 28 Legesteine, die die Formen Walze und Quader (verschiedene Größen, teils mit quadratischer Grundfläche) haben, zum Spiel. Es sind genau 4 * 7 unterschiedliche Bauteile vorhanden.

Bis zu vier Spieler versammeln sich um den Tisch. In die Mitte wird das Hamsterrad gestellt. In das unterste Fach kommt die kleine Spitzpyramide. Jeder Spieler erhält ein Bauset, bestehend aus sieben verschiedenen Teilen. Der erste Spieler legt einen Stein in das übernächste Fach neben der Pyramide. Dann geht es reihum. Jeder Spieler versucht einen Stein ins Hamsterrad zu mogeln und das ohne, dass einer der anderen Steine herausfällt. Gelingt es, ist er den Stein los. Fallen Steine auf den Tisch, bekommt der Spieler diese herausgefallenen Steine und muss den Stein, den er einbauen wollte, behalten. Das Rad ist mit Barrieren unterteilt. Innerhalb einer solchen Begrenzung dürfen niemals gleichartige Bausteine liegen. Das Rad wird über kurz oder lang ins Rollen kommen. Der Erste, dem es gelungen ist, alle Bausteine zu platzieren, hat gewonnen.